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Mittwoch, 5. Oktober 2011

194 / Geschmorte Kohlrouladen


Für 6 Rouladen



200 g Brötchen vom Vortag
würfeln. 200 ml Milch mit 100 ml Saurer Sahne, 3 Eiern, Salz und Pfeffer vermischen und die Brötchenwürfeln darin für etwa 30 Minuten einweichen.


12 ganze Blätter Weißkohl vorsichtig vom Kohl abnehmen und waschen. In leicht gesalzenem Wasser für circa 4 Minuten blanchieren. Herausholen, in einem Sieb kurz abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Für die Füllung 1 Zwiebel schälen, fein würfeln und in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten. Dann 500 g gemischtes Hack hinzugeben und mit anbraten. Mit Kräutersalz und schwarzem Pfeffer würzen. Dann 3 EL frische, gehackte Petersilie sowie 3 EL süßen Senf (z.B. "Honig-Dill" von Born), 2 EL Mehl und die eingeweichten Brötchenwürfeln unter das Hackfleisch mischen. Alles gut verrühren.



Nun je 2 Weißkohl-Blätter übereinander legen und auf einer Seite mit der Füllung belegen. Aufrollen und mit Zahnstochern (bzw. Schaschlikspießen oder Ähnlichem) fixieren.



Die Rouladen in einer großen, heißen Pfanne mit etwas Butterschmalz scharf anbraten. Dann 600 ml Gemüsebrühe und 500 ml dunkles Bier (ich hab ausnahmsweise helles verwendet, weil wir kein anderes da hatten) in die Pfanne gießen und die Rouladen für etwa 30 bis 40 Minuten schmoren lassen.


Zum Schluss die Rouladen mit einer Schaumkelle aus der Pfanne nehmen und den Schmorfond mit dunklem Soßenbinder andicken.

Dazu passt Kartoffelpüree, zubereitet aus ein paar gekochten (geschälten) Kartoffeln, etwas Milch, Salz und Pfeffer und eventuell ein paar blanchierten Möhren.


Fazit: Ein bisschen enttäuscht war ich vom Weißkohl, da mir die Blätter beim Abtrennen vom Kohl entweder durchgerissen oder zumindest eingerissen sind. Ich vermute mal, dass es mit Wirsing-Blättern eventuell besser funktioniert hätte?! Das werde ich bei Gelegenheit testen.

Inspiriert von

Zeitschrift "Lisa", Ausgabe 44/2009, S. 37, "Geschmorte Kohlrouladen"

Donnerstag, 21. Juli 2011

149 / Chocolate Chip Cookies #2


Nachdem meine Chocolate Chip Cookies von gestern binnen kurzer Zeit ratzfatz aufgegessen waren, hab ich dieselben heute gleich nochmal gebacken, denn sie waren einfach zu lecker. Diesmal ist es mir sogar gelungen, sie noch ein bisschen zu perfektionieren: Die Schokoladenstückchen im Inneren der Cookies sind nun noch leicht flüssig und als Topping hab ich grobere Stückchen verwendet als beim letzten Mal, was eindeutig besser aussieht.

Montag, 9. Mai 2011

90 / Herztäschchen aus Filz


Dieses süße Täschchen - gefüllt mit einer kleinen Überraschung - hab ich meiner Mama dieses Jahr zum Muttertag geschenkt. Hierfür hab ich mich von einer Bastelanleitung der Internetseite Geschenke.de inspirieren lassen. Allerdings hab ich kein Papier dafür verwendet, sondern ich bin in einen Bastelladen gegangen und hab mir Filz besorgt, um das Täschchen stabiler zu machen. Um es hübsch zu schmücken, hab ich dann kleine Accessoires wie Perlen oder Glitzersteine aufgenäht. ;-)

Ihr braucht

(Für 1 Täschchen)
  • 1 Filzbogen (Tedi, 1 St/1€)
  • Bleistift
  • Schere
  • Nadel
  • Garn in verschiedenen Farben (Tedi)
  • farbige Perlen (Tedi, 100 St/1€)
  • Schmucksteine (Tedi, 200 St/1€)
  • Schaumstoffblümchen (Tedi, 180 St/1€)
  • Stoffherzen (Rossmann)


So geht's

Zuerst benötigt ihr eine Herzschablone. Die könnt ihr euch entweder selbst vorzeichnen und dann ausschneiden. Oder ihr druckt euch folgende Schablone aus und schneidet dann die Herzen aus: *klick*

Dann legt ihr die Schablone über den Filzbogen und zeichnet diese mit einem Bleistift auf dem Filz ab (ihr braucht 2 Herzen!). Dann schneidet ihr die Herzen aus.

Jetzt könnt ihr Perlen, Schmucksteine & Co. beliebig aufnähen. Mit dem Zunähen der Tasche solltet ihr auf jeden Fall erst beginnen, wenn eure Verzierungen vollständig abgeschlossen sind, denn ansonsten macht ihr euch unnötig viel Arbeit, weil ihr nur schwer in die Tasche hinein greifen und gescheit mit Nadel und Faden arbeiten könnt.

Dann könnt ihr euer Täschchen zunähen, aber Vorsicht: Auf keinen Fall vollständig zunähen, denn ihr wollt ja noch eine Kleinigkeit hinein tun! ;-)


Montag, 2. Mai 2011

Osterkörbchen



Material (für 1 Körbchen)
  • 1 farbiges A4-Tonzeichenpapier (z.B. Blau)
  • Zirkel
  • Bleistift (eventuell Radiergummi)
  • Geodreieck
  • Klebstoff
  • Ostersticker


Anleitung

Zuerst zeichnet ihr mit dem Zirkel einen großen Kreis auf euer Tonpapier. Dann zeichnet ihr mithilfe des Geodreiecks eine Linie durch den Mittelpunkt des Kreises und teilt euren Kreis anschließend in 8 gleichgroße Teile auf.


Den Kreis ausschneiden. Nun messt ihr vom Mittelpunkt aus von jeder der 8 Linien etwas weniger als die Hälfte ab und markiert diese Stelle sichtbar.


Dann verbindet ihr diese Punkte miteinander, sodass ein 8-Eck entsteht.


Jetzt werden an den äußeren Linienhälften noch Kerben eingezeichnet, die anschließend abgeschnitten werden.





Dann legt ihr das Geodreieck jeweils an den Seitenlinien des 8-Ecks an und knickt diese um.


Faltet die einzelnen Seiten des 8-Ecks nach oben und klebt sie jeweils an ihren Überlappungsflächen zusammen.



Um zu verhindern, dass sich der Klebstoff an den einzelnen Überlappungsflächen später wieder lösen könnte, klebe ich meine Ostersticker direkt auf diese sich überlappenden Stellen.

Zum Schluss braucht ihr noch einen Tonpapierstreifen derselben Farbe, den ihr als Henkel an eurem Körbchen befestigt.

Jetzt könnt ihr euer Körbchen mit Ostergras ausschmücken und mit kleinen Osterüberraschungen befüllen. Wer mag, kann auch die Bleistiftmarkierungen im Inneren des Körbchens noch weg radieren, aber die sind ja unter dem Ostergras ohnehin nicht mehr sichtbar.


Inspiriert von

www.basteln-gestalten.de